Samstag, 3. Mai 2014

Aggsbach Markt in der Wachau

Mannomann, wie turbulent das Wetter doch gerade ist. Gestern noch in kurzer Hose geschwitzt und heute bollert die Heizung im Womo schon wieder. Das Außenthermometer zeigt 11°C an. Aber die letzten drei Tage waren wie bestellt für uns und optimal für einen Stadtbummel in Wien. Mittlerweile sind wir weiter gezogen und haben fast die Wachau durchquert und sind im kleinen Nest Aggsbach Markt angekommen, in dem wir auch nächtigen werden. Das Dorf liegt direkt an der Donau genau wie der Platz selber. Aber irgendwie ist hier leider nur recht wenig los, sowohl im Ort als auch auf der Donau selber. Manchmal eine Schute und kaum ein Ausflugsdampfer und das war's dann auch schon- schade eigentlich.
Donau flussaufwärts...

...und flussabwärts
Da Österreich nicht so üppig mit Stellplätzen gesät ist, ist der Platz proppevoll und wir sind mittlerweile so eingekesselt, dass wir nicht mehr raus könnten, wenn wir wollen würden. Wollen wir aber gar nicht. Hoffentlich sind das nicht alles Langschläfer, grins

Der Regen hat sich jedoch bis heute Nachmittag gut gehalten und auch für die kommenden zwei Tage ist wenig Besserung in Sicht – danach soll es besser werden.

Freitag, 2. Mai 2014

von Hundertwasser zu Hundertwasser

Vorab mal eben...wir haben uns gestern Abend noch mal eben in die City begeben. Ulli hat nämlich im Programmheft ein Feuerwerk im Prater entdeckt. Wundervoll – wir lieben Feuerwerk. Außerdem kann man das schöne Riesenrad noch mal bei Nacht anschauen.

Tag 3 in Vienna. Das Wetter meinte es weiterhin sehr gut mit uns. Heute haben wir uns sogar mit kurzer Hose los getraut und das war auch gut so – es war nämlich super warm und sonnig. So lieben wir es !
Heute sind wir mit „unserer“ U6 mal nicht in der Längenfeldgasse oder am Westbahnhof ausgestiegen, nein, wir sind weiter gefahren, um über die Donau in die Donaustadt rüber zu fahren. Dort hatten wir nämlich bereits vom Prater aus ein imposantes Hochhaus entdeckt und natürlich den Donauturm. Dort wollten wir rauf.
Vorher aber entdeckten wir aus der U6 heraus einen Turm bzw. Schornstein, welcher sehr imposant aussah. Wir also bei der nächsten Station raus und zurück gefahren- schön wenn man ein 72h Vienna-Ticket hat. Der Turm entpuppte sich tatsächlich als Schornstein und es ist ein städtisches Fernwärmekraftwerk, von dem Hundertwasser seine Finger nicht lassen konnte. Echt schön anzusehen !

Dann also weiter rüber in die Donaustadt und eine kurze Runde mit der Lilliputbahn gedreht und anschließend in atemberaubender Geschwindigkeit mit dem Fahrstuhl rauf in 165 m Höhe.

Traumhafte Aussicht von hier oben – auch wenn wir relativ viel Schönwetterdiesigkeit hatten.
Sonne extrem
Wieder unten angekommen habe ich den WS-Zählerstand wieder um eins nach oben getrieben und für Ulli gab es Semmelknödel mit irgend etwas, dazu ihr neues erklärtes Lieblingsgetränk...

In dem südlichen Teil der Donaustadt gibt es die UNO-City, welches oben besagtes Hochhaus beheimatet. Es scheint gerade erst fertig gestellt worden zu sein, weil die Besucherterrasse leider erst in 10 Tagen eröffnet und weil noch ein paar Bauarbeiten anstehen. Außergewöhnlich und nett anzusehen...

Und nun zum nächsten Hundertwasserhaus in der Kegelgasse Ecke Löwengasse. Es liegt ein bisschen versteckt und wirkt ein wenig unauffällig – schön ist es aber trotzdem. Aber Magdeburg ist schöner, wie wir finden.

Nun weiter zum Programmheft : Ulli hat entdeckt, das vor der Wiener Staatsoper ein riesiger Bildschirm installiert ist, auf dem anscheinend regelmäßig die gerade aufgeführten Opern live gezeigt werden. Herr Schrott in Faust. Wir also hin. Leider meinte Petrus plötzlich mit einem mächtigen Gewitter aufzufahren – was sollte das denn jetzt bitte schön ?? Einziger Vorteil – es waren noch Sitzplätze frei, grins

Donnerstag, 1. Mai 2014

Schloss Schönbrunn und die (Kinder)Zauberflöte!

Heute gab es einen kleinen Schrecken in der Morgenstunde. Da hat es doch glatt angefangen zu tröpfeln und dann zu regnen.... obwohl die Sonne durchs Fenster schien.?? Soll es ja geben, aber doch bitte nicht, wenn wir zum Schloss Schönbrunn wollen! So haben wir also den kleinen Regenguss beim Frühstück ertragen und auf das gute Wetter gehofft. Es dauerte nicht lange und da war es wieder :-)) So konnten wir erneut das Wagnis eingehen, ohne Jacke loszuziehen, genau wie gestern. Alles unnützer Ballast! Wie es sich für den ersten Mai gehört, flog uns ein Maikäfer über den Weg,auf dem unsrigen zur U-Bahn.Wenn das mal kein Glück bringt?

Beim Schloss angekommen, wurde uns bewusst, dass sehr viele Menschen unterwegs waren. Na klar, ist ja auch ein Feiertag. Merken wir im Urlaub ja nicht so. Oder ob hier wohl immer so viel los ist? Keine Ahnung aber wahrscheinlich schon.


Wir sind kreuz und quer durch den Schlosspark gelaufen, haben uns das imposante Schloss von außen angeschaut, sind den Berg zur Gloriette raufgekraxelt,- puh warm- hatten einen schönen Ausblick über Wien 

und in mir reifte derweil ein Plan. Ich hatte von einem Marionettentheater gelesen und heute spielten sie die Kinder-Zauberflöte. Habe also ToM so lange davon vorgeschwärmt, dass wir schnell bei der Kasse landeten. Ja, es gab noch Karten und nein es muss einem nicht peinlich sein in eine Kindervorstellung zu gehen. Um die Wartezeit zu überbrücken, sind wir erst mal essen gegangen. Im Schlossrestaurant, draußen im Schatten haben wir herrlich gespeist und später noch den berühmten Apfelstrudel mitgenommen.
Dann wurde es Zeit für unsere Opernaufführung. Da wir ehrlich gesagt die Handlung der Zauberflöte nicht so genau kennen – ähm, ehrlich gesagt überhaupt nicht – war es toll, dass W.A. Mozart uns durch das Programm führte. Die Aufführung dauerte eine gute Stunde und das Marionettenspiel war wirklich klasse. ….und wie viel von der Musik uns doch bekannt war...erstaunlich! :-))
Marionetten aus...

...der Ausstellung

Mittwoch, 30. April 2014

Vienna, 1. Tag

Erst mal vorweg – Petrus hat mit gemacht. Wir hatten den ganzen Tag wundervolles Wetter, man müsste sagen echt sommerlich. Jacken hatten wir gar nicht erst mitgenommen und kurze Hose wäre nett gewesen.
Wir also nach dem Frühstück rein in die U-Bahn und erst mal in den 1. Bezirk gefahren – wie die Wiener hier so sagen. Sprich in die Altstadt rund um Stephansdom usw. Von hier könnte man sich mit dem Fiaker fahren lassen, haben wir aber nicht, da die Füße ja noch frisch waren.

Auf dem Weg zu dem Örtchen „wo wir mal alle hin müssen“ findet man selbst hier noch die eine oder andere künstlerische Installation (war in der U-Bahn).


Zwischen den beiden Bildern liegen übrigens nur wenige Sekunden und wir werden bestimmt bald auch noch 2 Stück drauf zählen lassen müssen :-))
Jetzt aber erst mal eben zur Staatsoper und von außen bestaunen. Sehr schön anzusehen, wie viele der Gebäude hier. Hier wird man jedoch ständig angequatscht, ob man nicht Karten für eine Vorführung kaufen möchte – zwar auf freundliche Weise, aber ein wenig zu oft – naja....

Die Oper ist unweit vom Naschmarkt entfernt und da es schon wieder Mittagszeit war, wollten wir den Schnitt auch noch mal eben um 2 Zähler nach oben treiben. Lecker, Lecker !!

oben Kalb, unten Schwein

Uns ist aufgefallen, das Wien sehr sauber ist, sicherlich auch mit Hilfe dieser netten Aufforderung
für eine spezielle Dame von uns....
Nach einer Melange sind wir in die Votiv Kirche, welche im französischen Stil erbaut wurde und sehr schön anzusehen ist. U.a. gab es hier in der Kirche eine Kunstausstellung, welches schon ein wenig ungewöhnlich ist, aber in Wien.....

Da die Füße nun schon runder wurden, sind wir wieder in die U-Bahn und zum Prater hin um natürlich mit dem Riesenrad zu fahren. Das ist wohl ein Muss, wenn schon man hier ist.


Und hätten wir nicht schon zwei von diesen fetten Dingern im Bauch, hätten wir es vielleicht wie diese beiden hier gemacht...

Wunderbare Aussicht auf die neue Donaustadt

Kurze Mitfahrt gefällig ? (habe ich stark in der Auflösung reduziert, wg. Upload)

Dienstag, 29. April 2014

Wien, Perfektastr.

so, wir haben es geschafft – wir sind gerade angekommen auf einem relativ neu angelegten Reisemobilplatz in Wien. Der Regen hat uns wieder – morgen soll es besser werden. Dafür war die Begrüßung sehr angenehm und der Platz ist vorbildlich angelegt. Hier fehlt es eigentlich nahezu an nichts – außer dass ich gleich noch mal raus muss, um mich ins Netzwerk einzuhacken. Es ist nämlich nur vorne an der Rezeption vorhanden, aber ist ja nicht so schlimm....also Regenpause abwarten....
Die U-Bahn ist nur wenige Gehminuten von hier entfernt – kann also morgen los gehen – sofern Petrus mitmacht.
mit Begrüßungsgeschenk....

...wer auch immer das ist...

PS: QD = Quizduell

Montag, 28. April 2014

Drei-Flüsse-Stadt

So wird Passau auch genannt. Weil hier die Donau, der Inn und die Ilz zusammenfließen. Man kann es auf dem Foto gut sehen.

Für diesen wunderschönen Ausblick mussten wir aber erst einmal eine 22% steile Straße 'raufkraxeln, die für Autos ab 2,8 T gesperrt war. Dort befindet sich die Veste Oberhaus, eine der größten erhaltenen Burgen Europas. Haben wir uns aber geschenkt, sie zu besichtigen. Muss man immer alles sehen? ;-)
Danach sind wir über einen schönen Waldweg wieder runter und über die Donau zur Altstadt . Von dort wollten wir noch über den Inn. Den Brückenzoll konnten wir leider nicht bezahlen, da wir nicht mehr im Besitz von Pfennigen sind. Glück gehabt! Wir durften trotzdem 'rübergehen...


Beim Bummeln durch die Straßen fielen uns die vielen Häuser auf, welche durch das Hochwasser 2013 beschädigt wurden. Überall wird renoviert und restauriert. Die Anwohner tun einem noch im nach hinein leid, wenn man sieht, wie hoch das Wasser stand und wo es sogar noch zum Fenster 'reingelaufen sein musste! Und wenn sie Pech haben, dann passiert es das demnächst wieder... 


Gerne hätten wir ein Konzert im Dom genossen, gespielt auf der größten Domorgel der Welt, aber die Konzerte beginnen leider erst im Mai. So betraten wir den Dom St. Stephan um ihn wenigstens zu besichtigen. Es empfingen uns dröhnende Töne, die immer tiefer und tiefer klangen... ich glaube ja, das die tiefen Pfeifen durchgepustet wurden. Also hatten wir doch ein kleines Konzert.


Am Residenzplatz haben wir dann noch bei schönstem Wetter und Hübscher Aussicht auf farbenfrohe Häuser kaffeesiert. 

Sonntag, 27. April 2014

Passau

Heute morgen sind wir bei strahlendem Wetter in kurzer Hose in Magdeburg los gefahren und hier angekommen in Passau hat uns Nieselregen begrüßt. Außerdem mussten wir die langen Hosen wieder raus holen. Was soll das denn jetzt, bitte schön ?
nochmal eben schnell ein QD, bevor es los geht
Hilft nichts – nach einer kurzen Kaffeepause und einem QD sind wir dann noch mal eben kurz über die Brücke und schwupps waren wir in der Altstadt von Passau. Auch hier wollten wir ja immer mal hin, um uns in der Innenstadt und der Altstadt umzusehen. Wir sind bis zum Dom gekommen, aber rein konnten wir nicht mehr, weil uns vor unserer Nase die Tür geschlossen wurde – naja morgen ist ja auch noch ein Tag...
Dom von Passau
Auf dem Rückweg und beim Blick nach oben fielen mir an den Häusern immer wieder diese merkwürdigen runden Trichter auf, angeschlossen am Regenfallrohr. Oder münden diese etwa in den Schmutzwasserkanal oder haben dort mal geendet vor langer Zeit ? Oder waren sie gar nicht am Kanal angeschlossen und endeten etwa auf der Strasse ? Tolle Vorstellung...

Morgen werden wir jedoch mehr von der Stadt erkunden und das bitte schön bei freundlicherem Wetter !

Samstag, 26. April 2014

Magdeburg again

Wir hatten bis zum Schluss die Qual der Wahl, ob wir nach Holland oder gen Wien fahren. Die Wetter App verspricht die höheren Temperaturen in Österreich. Und Wien wollen wir uns ja schon lange endlich mal ansehen. Also sind wir gestern Abend noch mal eben bis hier her runter gefahren – sozusagen um von hier aus dann weiter zu fahren.
Da das Wetter heute einfach viel zu herrlich war um weiter zu fahren, haben wir kurzer Hand die Dahon's und die kurzen Hosen raus geholt und sind zwischen Wiesen und Rapsfeldern
nochmal gen Wasserstrassenkreuz geradelt mit einem kleinen zufälligen Abstecher ins Dorf Lostau. Dort entdeckten wir in eindrucksvollen Bildern darstellt das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe vom letzten Jahr. Sehr anschaulich durch das mittlere Bild auf der rechten Seite und das aktuelle Bild.
siehe mittleres Bild rechts und ...

...hier das aktuelle Bild
 Wir waren übrigens letztes Jahr schon mal hier in Magdeburg – 2 Wochen vor dem Hochwasser und hatten damals Gott-sei-Dank eine andere Richtung eingeschlagen.
Gegen Abend mussten wir dann jedoch noch mal eben schnell in die Innenstadt, um uns das Hundertwasserhaus anzusehen, welches immer wieder sehenswert ist und von dem man nicht genug bekommt.
der Turm ist immer noch schief oder etwa doch nicht ?


Selbstverständlich auch um uns nochmal eben bei unserem bereits bekannten Käsehändler mit leckeren Sachen für das Abendbrot und Frühstück einzudecken.
Wenn das Wetter so bleibt, dann ist alles SuperGut