Montag, 24. August 2026

Troyes Tag 2

Nachdem es morgens immer wieder ein wenig getröpfelt hat, sind wir erst gegen 14 Uhr losgeradelt. Auf einem ausgewiesenem Velo Radweg in Richtung eines nahegelegenen Sees. Der war allerdings 25 km entfernt und die Wolkenlage noch nicht so ganz beruhigend. Außerdem waren mir 50 km echt zu weit 🙃

Der Weg ging sehr schön an der Seine entlang und war super zu fahren. Außerdem war kaum etwas los. Nach ca 15 km drehten wir also um, inzwischen hatten wir aber zeitweise blauen Himmel, und fuhren nochmal in die so hübsche Innenstadt von Troyes. Wir hatten ja noch nicht alle 6 Kirchen auf gefühlt 1/2 Quadratkilometer gesehen 🤭. Die stehen hier dichter beieinander als in Rom. Einige Fachwerkhäuser sehen schon renoviert aus, andere ziemlich desolat. Einige Kirchen bräuchten bestimmt auch dringend eine Renovierung, doch wer soll das alles bezahlen, das muss Unsummen kosten...

Nachdem die Restaurants endlich geöffnet hatten, haben wir in einer Brasserie mit Namen Troi Brasseurs sehr gut gegessen. Das Besondere war, daß hier viele verschiedene Biere gebraut werden, teils mit fruchtigen Noten. 

Troyes ist eine echt schöne Stadt mit 4 Fleurie Blumen am Stadteingangsschild, d.h. es sind hier sehr viele Blumen im ganzen Stadtgebiet, denn sonst gäbe es so eine Auszeichnung nicht. 🌸🌷🌻🪻🌺



















Sonntag, 23. August 2026

Troyes (Pont St. Marie)

Kurz nach dem wir aus Chalons gestartet sind, hat Ulli auf der Karte Troyes mit drei Sternen entdeckt. Da das Wetter gerade perfekt hier ist, haben wir uns gedacht, warum nicht hier mal rein schauen. Also einen Stellplatz gesucht und angesteuert. Das ist ein ehemaliger Campingplatz, welcher zu einem SelfCheckIn-Womoplatz umgebaut wurde. Das Schild am Eingang war etwas verwirrend, weil er angeblich "Complete" sein sollte. Ich konnte jedoch jeden Menge freie Plätze erspähen. Merkwürdig...weil online kann man ihn gar nicht reservieren. Später stellte sich heraus, daß lediglich vergessen wurde, das Schild umzuklappen.  Mechanisch - versteht sich...finde den Fehler...

Gegen Mittag sind wir dann ins etwa 2,5km entfernte Centre Ville marschiert und sind sehr beeindruckt vom Städtchen. Hier gibt es unzählige Kirchen und viele Häuser sind im Fachwerkhaus Stil erbaut. Ein Muss ist das "Katzengässchen". Hier stehen die Häuser so eng zusammen (und sicherlich haben sie sich auch geneigt), dass hier die Katzen von Dach zu Dach springen können - so sagt man es jedenfalls.

Schön hier...

































Samstag, 22. August 2026

Chalons en Champagne

Auf einer Route National ging es heute über Land weiter. Unterwegs sind hier in diesem Teil Frankreichs natürlich viele Soldatenfriedhöfe und Mahnmale vom Krieg 14-18 zu sehen. Bei einem haben wir angehalten, es war ziemlich groß und drumherum führte ein Weg mit einigen Erklärtafeln mit Text auf französisch und englisch. 

Schließlich sind wir auf einem Campingplatz in Chalons en Champagne angekommen und haben mit Glück noch einen Platz ergattert. 

Mit den Velos haben wir dann noch eine Tour zur 4,2 km entfernten Innenstadt gemacht. 

Am Fluss, der Marne, gab es einen riesigen Park, genannt Chalon Plage, mit allerlei Sachen zum Vergnügen. Z.B. ein grosses mobiles Wasserbassin, wo man Surfen konnte. Der Park war proppevoll mit Familien, die Picknickten, Petanque spielten etc. Auf dem Wasser liefen Vorbereitungen für eine abendliche Abschluss Show, welche das Ende der Sommerferien einleitet. Es sollte um 21.00 Uhr losgehen. Vielleicht auch Feuerwerk?

Dann sind wir in die Innenstadt gefahren, vorbei an einer großen Kathdrale, die sehr schöne bunte Fenster hatte und von innen und außen imposant aussah. 

Etwas Abseits der Fußgängerzone stand ein altes Holzkarrussel, es war wohl seeeeehr alt, so eines haben wir noch nirgends gesehen. War echt skurril und trotzdem hübsch.

Wir beschlossen, am Womo zu Abend zu essen und dann nochmal zur Show ins Zentrum zurückzuradeln. 

Tausende von Menschen pilgerten ebenfalls zum Park und natürlich warteten alle gespannt. Nun, es wurde eine Feuershow auf Booten gezeigt, mit klassischer Musik, zu der die Akteure auch Ballett tanzten...nur leider haben wir anfangs kaum etwas gesehen, wie so viele andere auch. Später, als einige schon das Ufer verließen, konnten wir dann endlich noch ein viertelstündchen die eigentlichen Highlights sehen. Leider gab es kein Feuerwerk, was vielleicht auch der Trockenheit geschuldet war. Sollte ja schließlich nicht noch ein Waldbrand entstehen. Um 22.30 waren wir dann wieder am Womo angekommen...

Nachti!