Samstag, 29. August 2026

Pradons Tag 2

Heute war mal ausschlafen angesagt...Ulli ist aufgestanden, ohne das ich es bemerkt habe. ...so langsam komme ich in den Urlaubsmodus.

Die Nacht war sehr angenehm kühl um die 17°C - heftig, wenn man bedenkt, dass wir tagsüber so um 30°C haben.

Nach dem Frühstück mussten wir allerdings nochmals an unsere Baustelle und die Fliegengittertür reparieren. Nach ca. 13 Jahren des hin- und herschiebens darf die auch mal kaputt gehen. Manch eine ist bereits nach 4 Jahren hin.

Wir waren da gestern schon mal dran - aber hatten zum einen einen kleinen Denkfehler gemacht und zum anderen nicht den passenden Faden gehabt. Wir hatten zwar in Le Puy einen gekauft - sind aber davon ausgegangen, dass es ein Gummizug ist. Aber nein, er muss eher wie eine Drachenschnurr sein. Und eine solche haben wir noch von unserem hüpfenden Käfer.

Wenn man nun glaubt, dass man die Schnurr einfach austauschen kann - nee kann man leider nicht. Die Dinger sind mega kompliziert aufgebaut.

Mit etwas Gehirnschmalz haben wir es dann hin bekommen. Somit können die Fliegen wieder draußen bleiben...


Heute sind wir eher auf dem Platz geblieben. Ulli war kurz im Pool und ich später noch in der Ardèche. Da ist so wenig Wasser drin und ich fand sie als viel zu warm. Ob es da den Fischen noch gut geht ?



Freitag, 28. August 2026

Pradons

Nach einer etwas regnerischen Nacht sind wir gegen späten Vormittag weiter nach Pradons gefahren. Hier haben wir uns für eine Woche auf dem Camping Les Coudouletes einen Platz gemietet. Zuletzt waren wir 2013 hier, davor 2009 und 2007....menno wie die Zeit rast. Der Platz liegt direkt an der Ardèche, welche sehr wenig Wasser führt, wie wir uns schon dachten. Es gibt auch einen Pool und die freundlichen Besitzer sind immer noch dieselben. Der Platz ist auch gut besucht, Bayern hat ja z.B. auch noch Ferien. Auf dem Weg thronte eine süße grüne Linse auf einem Kreisel.☺️

Nachti🥱







Donnerstag, 27. August 2026

Le Puy en Velay Tag 2

Während Tom heute zur Statue 'raufgekraxelt ist, bin ich in der Innenstadt herumgelaufen. Vorher haben wir noch den schöneren Weg durch den Park gefunden, der in unser Erinnerung existierte. Am Ende des Parks steht eine Kirche, mit ausgebauten Nischen, die wir so auch noch nicht gesehen haben. Die Stadt wurde irgendwie immer größer, so viele schmale Gässchen und natürlich die Straße für die Pilger nach Santiago de Compostella. So schön mit Jakobsmuscheln geschmückt. Und wieder lief mir ein Marsupilami vor die Linse. Apropos Linse: die grünen Linsen von Puy sind sehr bekannt in der Gastronomie.

Lustigerweise rief mich Tom irgendwann an und fragte, ob ich die Statue sehen könne. Und ich konnte. Und dann sah ich ihn winkend da oben stehen. Nach einigem hin und her entdeckte er mich dann auch zwischen den ganzen Dächern. Für ihn viel schwieriger als für mich. Er konnte anschließend noch in die große Cathédrale (die auch für die Pilger von Bedeutung ist) von gestern Abend, weil uns auch dort ein Pater das Tor vor der Nase zugemacht hat. Danach gönnten wir uns noch jeder ein Galette mit Cidre und wir kamen uns fast vor wie in der Bretagne... zumal auf dem Rückweg auch noch ein Frischgeschäft auftauchte, in dem es Austern aus Cancale gab. Also hatte Tom heute das volle Essenprogramm und die Lachs-Spinat Tarte für uns war dann auch noch superlecker. 

Tom ist jetzt noch einmal den Weg zur Oberstadt raufgestiegen, um einmal eine volle Sequenz der Illumination zu filmen...ich habe mir überlegt und dann dankend abgelehnt, jetzt nach der Dusche wäre wieder vor der Dusche...🥵

Ich sitze hier im Dunkeln vor dem Womo, es stürmt schon gewaltig und vorhin ist ein Ast abgebrochen und auf ein Womo geknallt...🙄 ich hoffe, ich werde nicht gleich erschlagen ...🌳

Bonne nuit 🥴

...da isser wieder, der Tom.






























Le Puy en Velay

Weiter ging es heute nach Le Puy en Velay. Auf diesem Camping waren wir schon mal vor19 Jahren 😳 und können uns tatsächlich gut daran erinnern. Liegt am Fluss und dahinter ein großes Krankenhaus, dementsprechend hört man auch öfter Sirenengeheule...mal sehen wie es heute Nacht wird.🫣

Derzeit werden hier in der Stadt die Puy de Lumières gezeigt. Jeden Sommerabend noch bis Mitte September werden an verschiedenen Kirchen, Brücken, Gebäuden und Felsen Laserilluminationen gezeigt. Gegen Abend sind wir in die Innenstadt gegangen, weil Tom unbedingt zur Statue N.-D.de France raufklettern wollte. Die Marienstatue wurde aus 213 erbeuteten Kanonen der russischen Armee hergestellt, weil die Russische Stadt Sébastopol im Krimkrieg von General Pélissier erobert wurde. Aus Dankbarkeit gab es dann diese Statue. Sie ist 16 m hoch, mit Sockel 22,7 m wiegt 835 t (110 t für die Statue, 680 t der Steinsockel und 45 t die Metallverkleidung). Puh was für eine Arbeit da drin steckt. Nachdem wir uns bzw. ich mich schon ein beträchtliches Stück hochgquält haben, mussten wir leider feststellen, daß der weitere Aufstieg schon von einem Gitter versperrt wurde. Zu spät heute, so ein Mist. Zum Glück andererseits ging es mit der Illumination los. Wir waren erst an der Cathédrale und dann auf dem Rückweg zum Camping beim Rocher Saint-Michel d'Aiguilhe. Dieser wahnsinns Berg mit der Kirche obendrauf steht nämlich direkt vor dem Eingang des Campings ☺️

Es war fantastisch anzusehen, auch nach mehreren Durchläufen... denn wir merkten erst später, dass die Illumination bis Mitternacht fortlaufend immer alle ca.10-15 Minuten gezeigt wird. Wer vorher die Broschüre (die man netterweise am Camping bekam) lesen kann, ist klar im Vorteil 🤪. Naja, wenn man die französischen Sprache beherrschen würde...