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Samstag, 19. November 2016

Welcome to the Sunshine State

Er hat uns wieder !




Nach dem wir heute New Orleans verlassen haben, sind wir wieder retoure von Louisiana durch Mississippi und Alabama nach Florida gefahren und sind auf den westlichsten Teil gestoßen, den Panhandle, welchen wir ja bisher noch gar nicht erkundet haben. Und wir sind immer noch eine Stunde zurück als der meiste Teil Floridas, d.h. Florida selbst hat zwei Zeitzonen, welches uns eigentlich nie wirklich bewußt war. Jetzt wissen wir es...

Mobile Downtown in Alabama haben wir eher links liegen gelassen, obwohl es schön anzusehen sein soll. Aber alles kann man sich nicht angucken - dafür ist die Zeit dann doch zu knapp. In Mobile selbst mussten wir durch diesen (merkwürdigen) Tunnel fahren. Man hatte das Gefühl, dass es hier heller ist als draußen und und er sich extrem verengt (wahrscheinlich durch die längs verlaufenen Fliesen).

PC bitte um 5°nach rechts drehen, dann passt es



Im Reiseführer hatten wir von einem spektakulären Klippenweg mit Holzstegen in Florida bei Pensacola gelesen. Also nix wie hin und ein wenig die Füße vertreten. War nicht so einfach zu finden den Bay Bluffs Park und daher sind wir zunächst in die entgegengesetzte Richtung gefahren. Aber auf solchen Wegen findet man meist witzige oder skurile Sachen, wie dieses Haus hier. Wir sind immer noch baff, wenn wir die Bilder sehen....






Der Wanderweg war wirklich eher nur zum Füße vertreten, wir sind von 5-7km ausgegangen, es waren wohl eher nur 700 m auf diesen Holzstegen. Und Klippen ? Naja, wenn man bedenkt das Florida eher platt ist, dann ist eine Höhe von ca. 10m vieleicht schon tatsächlich so etwas wie Klippen...lach....



...merkwürdig...Bahnschienen am Strand

Reiseziel war heute Fort Walton Beach, wo der Strand nur aus Puderzucker bestehen soll. Aber zunächst erstmal einchecken im BW, welches wir vorgebucht hatten. Scheinbar lohnt es sich vorzubuchen, da wir gleich ein Upgrade for free bekommen haben. Gebucht hatten wir nämlich ein Non Ocean View Room. Aber das ist nun draus geworden...unsere Zimmer und Lobbys werden immer farbenfroher.




Da es hier bereits um 5:30 p.m. dunkel wird, sind wir noch mal eben schnell runter durch die Lobby und ab zum Strand. Er ist tatsächlich sehr pudrig (so wie auf Sanibel) und das Wasser super angenehm warm. Vlt. bleiben wir noch eine Nacht, bei der Aussicht...mal sehen wie sich das Wetter entwickelt.


Freitag, 18. November 2016

New Orleans Vieux Carrè

Heute wollten wir mal etwas sehen von New Orleans, genauer gesagt vom French Quarter. Also rauf auf den Interstate 10 und stadteinwärts gejuckelt. Dort haben wir auch gleich einen Parkplatz in der Nähe des St. Louis Cemetery No.1 gefunden für recht wenig Geld (jedenfalls für N. O.) - 10$ für 24 Stunden. Was lag da näher, auch gleich mal den Friedhof anzuschauen. Die wollten doch sage und schreibe 20$ als Eintritt pro Person haben - nö, nicht mit uns - dann sollen die Toten mal schön in Ruhe weiter ruhen.
Also weiter durchs French Quarter - hier lassen wir mal die Bilder sprechen. Es ist unbeschreiblich schön und man kann sich gar nicht satt sehen vom franzöischen Flair der Häuser (schließlich waren wir dieses Jahr gar nicht in France - da bekommst man schon ein wenig Entzugserscheinungen). Und übringens ist hier von Katrina (Hurricane 2005) nichts mehr zu sehen, obwohl es lange gedauert hat, alles wieder aufzubauen.



















...upps, wo hat es uns denn hier hin verschlagen ?


Am frühen Nachmittag haben wir uns in die Strassenbahn gesetzt, welche uns eine schöne Sightseeing Tour geboten hat. Hier geht es recht gemählich zu - die Bahn ächzt so durch die Schienen mit Gerumpel und merkwürdigen Schleifgeräuschen motorenseits. Desweiteren wechselt sie auch mal die Schienenseite, wobei der Schaffner aussteigen muss und die Stomabnehmer vorne mittels Tau runter zieht und hinten wieder nach oben an den Fahrdraht bringt. Dann gehts es für 20 m rückwärts (alle Gäste wundern sich, ob sie nun aussteigen müssen - bzw. folgen dem Geschehen gebannt) und dann muss er vorne (war ja vorher hinten) den Fahrdraht wieder runtern ziehen und hinten wieder noch oben an bringen. Dann das ganze nochmal, weil er ja in die gleiche Richtung weiter will. Kompliziert ? Nein - gar nicht. Dauert nur alles es wenig. Aber die haben hier echt die Ruhe weg. Zwischendurch wird noch mal mit ein paar Autofahrern gequatscht . Auch wir haben die Ruhe weg - wir haben ja schließlich Urlaub. Aber wenn man auf sie angewiesen wäre ... naja....






Als wir wieder zurück gekommen sind, war für 6 p.m. die erstmalige Inbetriebnahme des Weihnachtsbaumes mit viel tamtam angesagt. Hier ist es dann ja schon stockdunkel, weil wir uns ja bereits in einer weiteren Zeitzone befinden. Morgen werden wir die Uhr wieder um eine Stunde vor (oder war es zurück ?) stellen. Egal - jedenfalls wieder auf Florida Zeit.

Happy Hooliday

Donnerstag, 17. November 2016

Oak-Alley-Plantage

Der Weg führte uns heute von Saraland bei Mobile nach Vacherie in Louisiana. Dazu mussten wir den Mississippi überqueren und konnten dafür diese tolle und außergewöhnliche Brücke benutzen. Es ist die Gramercy Bridge.




In Vacherie befindet sich die Oak-Alley-Plantage.


Sie ist weltberühmt, wegen der 28 Lebenseichen, die Anfang des 17. Jahrhunderts von einem unbekannten Siedler gepflanzt wurden. Sie sind gut 300 Jahre alt (und werden bis zu 600 Jahre alt...) und überspannen mit ihren ausladenden Ästen den Hauptweg zum Eingang. Wunderschön !!!!!






Das Haupthaus wurde 1837-1839 hauptsächlich von Sklaven gebaut und war ein Geschenk von Jacques Roman, einem wohlhabenen kreolischen Zuckerrohrpflanzer, an seine Braut Celina. Sie war erst 18 Jahre alt und er wollte ihr das Leben auf der Plantage schmackhaft machen. Das Haus mit seinen umlaufenden Balkonen ist sehr hübsch.


Jahre später wurde das Haus von der Familie Stewart erworben und restauriert. Josephine Stewart (1879-1972) lebte bis zu ihrem 93. Lebensjahr im Haus und nach dem Tod ihres Mannes zog sie es vor, im Lavendelzimmer, welches sie mit lila Farben einrichtete, zu wohnen.


Sie gründete 1966 die Oak-Alley-Stiftung, eine gemeinnützige Privatstiftung, "als historisches Denkmal seiner Zeit und des Ortes, an dem das Anwesen errichtet wurde".
Der Besuch der Plantage beinhaltet auch eine Besichtigung des Hauses und wird von Personal in historischem Gewand durchgeführt.





Nicht weit vom Haupthaus befinden sich auch rekonstruierte Sklavenhütten. Normalerweise stehen diese weiter weg vom Herrenhaus, aber da die Plantage und die Unterkünfte schon da waren, bevor es das Herrenhaus gab, ist es zu dieser nahen Bebauung gekommen. Die Sklaven waren unterteilt in Haus- und Feldsklaven, wobei es den Haussklaven meistens noch etwas besser erging.





Überall auf dem Gelände sind Zuckerkessel ausgestellt, die für die Hersstellung des Kristallzuckers und Zuckersirup benötigt wurden.


Auf dem Rückweg hatten wir noch einen schönen Sunset über dem Mississippi...perfekt!