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Dienstag, 15. November 2016

Quer durch Gorgia gen Columbus

So, da heute mal ein halber Fahrtag ist, schreibe ich im Auto, während Ulli den 6 Zylinder gemächlich mit 70 Meilen über den Interstate 16 quer durch Georgia cruisen läßt.
Heute morgen sind wir mal wieder früh raus aus den Federn, weil Check-Out schon um 11Uhr war und wir uns ja noch Savannah weiter ansehen wollten. Also hin zum Breakfast mit leckeren Coffee und 2 Hefeklötzen für mich, Ulli hat heute mal Oat-Meal probiert. War anscheinend aber nicht süß genug...Naja, da müssen wir wohl noch die richtige Mischung finden.
Gestern hatten wir uns ja schon mal den Plan für die Trolli-Tour geschnappt und haben uns gedacht, das können wir auch per Pedes ablatschen. Das spart zwei mal 31$, welche wir ja besser in leckere Peanuts in allen Variationen investieren könnten. Gestern hatten wir uns in dem Laden bereits ausgiebig aufgehalten und durchgefuttert. Hinterher war mir fast ein bißchen schlecht, aber nur ein klein wenig ;-)
Man kann die TrolliTour gut zu Fuß ablaufen und bekommt somit einen schönen Eindruck von Savannah mit seinen immer wieder hübsch gestalteten Parks. Auch der alte Friedhof ist eindrucksvoll, wenn man all die unterschiedlichen, verfallenen und schiefen Grabsteine aus dem 17. und 18. Jahrhundert so anschaut. Das wäre bei uns undenkbar...


Allzeit bereit....










Da die Zeit ja leider schnell voran schreitet, war wieder Koffer schleppen angesagt und schnell noch die Kühltasche mit unserem selbgebauten Eiscooler bestücken (man nehme eine Plastikflasche mit großer Öffnung, gehe zur Vending-Maschine und fülle Eiswürfel hinein). So bleibt der O-Saft, Käse und Joghurt relativ gut kühl. ;-).
Mittlerweile fahren wir bei Exit 42 vorbei und uns guckt nur noch blauer Himmel an und das KIA Thermometer zeigt 67°F. Die Temperatur steigt so langsam wieder. Heute morgen waren es lediglich ungefähr 8-10°C, als wir durch Downtown schlenderten.

entlang an vielen Pfirsich Plantagen

Nach ca. 250 Meilen sind wir nun mittlerweile in Columbus angekommen, wo wir das Best Western vorgebucht haben. Als wir angekommen sind, mussten wir feststellen, dass es niegelnagelneu ist und wir das Gefühl haben, nahezu die ersten zu sein, welche hier nächtigen. Was für ein krasser Unterschied zum Best Western Savannah.

Eingang




...göttlich :-)
Nach einem Coffee mit super leckeren Cakes (welche wir in Savannah erstanden haben) sind wir nochmal aufgebrochen ins Downtown und Historic District von Columbus. Auch hier scheint vieles neu zu sein und der River Walk soll ebenfalls sehr schön sein. Da es jedoch mittlerweile dunkel war, wollten wir hier nicht mehr lang laufen, außerdem wollte der Magen ja auch etwas zu tun haben. Fündig geworden sind wir am Broadway von Columbus, wo wir sogar draußen sitzen konnten und beim Esssen von einem Gitarrenspieler mit Musik versorgt wurden. Und wie der Zufall es so will, gab es hier sogar ein Guiness vom Faß - ganz nach meinem Geschmack - und das sogar aus einem echten Glas. Also kein Pappbecher - gar nicht so einfach hier, so etwas zu finden. Und die Lasagne und die Pasta waren ebenfalls super lecker. Auch auf einem echten Teller serviert....

Montag, 14. November 2016

Jekyll Island, St. Simon Island und Savannah

Die Nacht haben wir in einem sehr hübschen Best Western verbracht. Schon ein wenig älter, aber sehr gepflegt. Das Frühstück ist hier meistens inbegriffen und das reduziert den Übernachtungspreis nochmal um mindesten 15 bis 25 Dollar, je nachdem wie feudal oder preiswert man den Morgen beginnen möchte. Es gibt meistens verschiedene Sorten Toast, Bagels, Muffins, Rührei, Sausages, verschiedene Cerealien, Oats (Haferflocken), Waffeln zum frisch selber backen mit diversen süßen Sirups, white Cream Cheese (Frischkäse), Marmelade, Joghurt, frisches Obst, Orangensaft, Kaffee, Tee.... wer da noch meckert... uns reicht es vollkommen und schmecken tut es auch.



Savannah liegt ungefähr gut 100 Meilen entfernt und die Wetter App zeigte kühle Temperaturen und evtl auch Regen an. Mist !!! Da wir uns ein Hotel vorgebucht hatten, konnten wir auch spontan nix mehr ändern. Außerdem wollte ich dorthin! Haben wir uns also lange Hosen angezogen und los ging es.
Unterwegs haben wir dann spontan einen Abstecher zu den Golden Isles gemacht. Zuerst nach Jekyll Island, wo sich die (Millionärsfamilien) Rockefellers, Vanderbilts und Astors ab 1886 ein paar luxuriöse Villen gebaut haben, welche sie, in maßloser Untertreibung "Cottages" nannten. Das Jekyll Island Club Hotel steht noch heute im Historic District und ist wunderschön anzuschauen. Viele schöne Häuser stehen dort, teils verdeckt von den, mit "Spanischem Moos" behangenen Bäumen. Wer auf die Insel will, muss erst einmal 6 Dollar zahlen (für einen Tag, sonst mehr!) Es gibt viele Fahrradwege und alles strahlt Ruhe aus. Irgendwie heimelig, aber wohl auch leider nicht so günstig zum Urlauben. Na egal, aber anschauen ist auch ganz nett. Es gab auch ein Turtle Hospital dort, aber leider keinen Audioguide auf deutsch und so haben wir uns den Besuch geschenkt, denn leider ist unser englisch not so good!






Als Zweites besuchten wir St Simons Island. Dort gibt es historische Ruinen, das Fort Federica, welches als Bollwerk gegen die Spanier diente. Wir wollten es uns auf dem Rückweg ansehen...haben wir dann vergessen, ups! So sind wir also nur zum Pier gefahren und haben dort ein paar kleine süße Lädchen und den Leuchtturm angesehen. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt recht gut und die lange Hose zu warm!



Vorsicht: Bissig !!




Dann ging es nach Savannah. Unser Hotel (BW) liegt im Historischen District, was natürlich toll ist! Nach dem Check In sind wir erst einmal zur Promenade, dem sogenannten River Walk gelaufen. (Brrr, kalt! Es musste doch die Strickjacke und noch die Windjacke darüber sein. Aaaaber, es hat nicht geregnet. Das war doch schon mal was)! Dort wurden alte Fabrikgebäude umgebaut, viele kleine Lädchen und Restaurants sind dort ansässig, am sogenannten Factory Walk. Es sieht alles sehr urig aus. So hatte ich mir Savannah nicht vorgestellt, bis... ja bis wir in die Stadt selber gekommen sind. Dort sah es dann so aus, wie in meiner Vorstellung. Viele schöne, alte, restaurierte und nicht restaurierte Häuser, viel Bäume, viel Grün.... morgen schauen wir nochmal weiter!



Friedhof



Die Qual der Wahl ;-)