Sodele, wir haben den Rhein verlassen und sind nun am Main, nach dem wir lange hin und her überlegt hatten, ob wir die Mosel rauf fahren sollten und mit einen kleinen Abstecher gen France.
Aber die Mosel kennen wir ja auch schon recht gut, also nun mal hierher.
Aschaffenburg kennen wir gar nicht. Der Womoplatz ist so lala, nicht parcelliert und eher Schotterboden. Wir stehen direkt am Main, aber wir können ihn nur teilweise sehen, weil alles Bäume am Ufer stehen und wir zwischen ihn durch lugen müssen. Allerdings konnten wir eben schön unsere Stühle direkt am Wasser plazieren und einige Schiffe beobachten, die wahnsinnig nah und mit einem Affenzahn vorbeizogen.
Am Nachmittag sind wir ein bißchen durch die Alt- und Innenstadt gelaufen. Zuerst fällt einem das Schloß Johannisburg ins Blickfeld. Wunderschön, nur leider teils eingerüstet...irgendwas ist ja immer! Dann ebenfalls sehr hübsch anzusehen die Kloster Basilika von St. Peter und Alexander, die im 10. Jahrh. gegründet wurde, mit einem Crucifix aus der Zeit. Habe ich jedenfalls so verstanden, ähm, das Prospekt über die Stadt und ihre Bauwerke gab es nur noch auf englisch...
Erfreulicherweise gibt es hier das Restaurant PANO, wo wir uns mit lecker Brot stärken konnten. Einmal Hüttengaudi (Kartoffel-Gouda-Speck) und Avocado mit Spiegelei auf Bauernbrot. Beides sehr lecker.
Danach ging es weiter durch den Park Schöntal, mit seinem verwunschenen Beguinenkloster, in dem Pfauen leben, die dort anscheinend gefüttert werden und ein geschütztes Plätzchen haben, denn der Zugang ist verschlossen. Vom angekündigten drohenden Hagel blieben wir verschont, wir bekamen nur ein bißchen Nieselregen ab, natürlich kurz bevor wir am Womo ankamen. Dann wares wieder schön, siehe oben, Stühle am Ufer.....
Donnerstag, 6. September 2018
Mittwoch, 5. September 2018
Andernach
Heute haben wir mal den Radweg stromabwärts aus Urmitz nach Andernach gewählt. Zunächst an dem Ort Weißenturm vorbei, dann weiter an einem Atomkraftwerk (stillgelegt ?) und schließlich dann nach Andernach. Hier wartete quasi das Schiff bereits auf uns, um uns zum höchsten und einzigen Kaltwassergeysir der Welt zu bringen. Um diesen zu besichtigen, muss man ein Schiff besteigen, welches einen dann zum Geysir bringt, welcher in dem Naturschutzgebiet Namedyer Werth liegt. Die ersten Beobachtungen begannen dazu bereits um 1900 und 1903 gab es die erste Bohrung, um an die begehrte Kohlensäure für Mineralwasser zu kommen. 2009 wurde das Geysir-Zentrum eröffnet mit einem Museum, in den man viele Informationen zu dem ca. alle 2 Stunden ausbrechenden Geysir bekommt.
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| ..warten auf den Ausbruch |
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| Ca. 60m hoch, uiiihhh |
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| Kohlensäure in Wasser gebunden |
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| Stadtmauer von Andernach |
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| Und endlich mal kein weißes Ausflugsschiff, sozusgen das schwarze Schaf ;-) |
Dienstag, 4. September 2018
Koblenz
Jo, die Rechnung ist aufgegangen, wir haben einen Platz in der ersten Reihe ergattert und schauen direkt auf den Rhein. Geht doch!
Da wir aber nicht den ganzen Tag im Liegestuhl verbringen wollten und ToM ein wenig vom Wiekommtdaswasserindieleitungproblem abgelenkt werden musste, sind wir mit den kleinen Faltern am Rhein entlang nach Koblenz geradelt. Knapp 14 km eine Strecke, das ist doch ok. In Koblenz selbst sind wir dann per pedes herumgelaufen, die Fahrräder schön an der Liebfrauenkirche abgestellt, in der Hoffnung, sie auch wiederzusehen...
Als Erstes mussten wir natürlich zur Seilbahn, welche über den Rhein schwebt. Sie ist ein Überbleibsel der Landes?- oder Bundes?- Gartenschau vor ein paar Jahren. Sie fährt hoch zur Festung Ehrenbreitstein, welche wir uns aber nicht angeschaut haben... eine Burg hatten wir schließlich gerade erst vor ein paar Tagen....man muss es ja nicht übertreiben, grins!
Das Seilbahnfahren war natürlich schön, noch lieber wäre mir allerdings ein Sessellift gewesen, aber das nur am Rande erwähnt.
Oben waren nur noch ein paar vertrocknete Wiesen und ein paar hübsche Beete mit Gräsern anzusehen, nebst einem Aussichtsturm mit Blick auf Mosel und Rhein. Weeeeiiiil sich hier ja das deutsche Eck befindet, mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm dem Ersten. Die Mosel fließt hier in den Rhein rein!
Da heute so ein sehr schönes Wetter herrschte, konnten wir nach der Rückkehr dann auch noch ein wenig vor dem Womo auf der Wiese im Liegestuhl rumlümmeln und den Schiffen hinterherschauen.
Da wir aber nicht den ganzen Tag im Liegestuhl verbringen wollten und ToM ein wenig vom Wiekommtdaswasserindieleitungproblem abgelenkt werden musste, sind wir mit den kleinen Faltern am Rhein entlang nach Koblenz geradelt. Knapp 14 km eine Strecke, das ist doch ok. In Koblenz selbst sind wir dann per pedes herumgelaufen, die Fahrräder schön an der Liebfrauenkirche abgestellt, in der Hoffnung, sie auch wiederzusehen...
Als Erstes mussten wir natürlich zur Seilbahn, welche über den Rhein schwebt. Sie ist ein Überbleibsel der Landes?- oder Bundes?- Gartenschau vor ein paar Jahren. Sie fährt hoch zur Festung Ehrenbreitstein, welche wir uns aber nicht angeschaut haben... eine Burg hatten wir schließlich gerade erst vor ein paar Tagen....man muss es ja nicht übertreiben, grins!
Das Seilbahnfahren war natürlich schön, noch lieber wäre mir allerdings ein Sessellift gewesen, aber das nur am Rande erwähnt.
Oben waren nur noch ein paar vertrocknete Wiesen und ein paar hübsche Beete mit Gräsern anzusehen, nebst einem Aussichtsturm mit Blick auf Mosel und Rhein. Weeeeiiiil sich hier ja das deutsche Eck befindet, mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm dem Ersten. Die Mosel fließt hier in den Rhein rein!
Da heute so ein sehr schönes Wetter herrschte, konnten wir nach der Rückkehr dann auch noch ein wenig vor dem Womo auf der Wiese im Liegestuhl rumlümmeln und den Schiffen hinterherschauen.
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| Papponaut ist wieder dabei... |
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| ...der Schängel hat mich nass gespritzt... |
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| ...was es so alles an Schaltern gibt... |
Montag, 3. September 2018
Urmitz am Rhein
Sind heute von Xanten nach Urmitz gefahren. Mit mehreren Stopps an diversen Campingcentern. Warum? Weil das Problem mit der Luft im Wassersystem immer noch nicht behoben ist und wir zwei spezielle Ventile brauchten. Tom ist total genevt, denn auch nach dem Tausch derselbigen ist keine Besserung in Sicht. Wenn es ein Prolem gibt, dann kreisen seine Gedanken ständig darum und normalerweise kann er es auch beheben. Nur momentan sieht es noch nicht danach aus. Wie kommt die olle Luft in die Leitung????????
Der Stellplatz in Urmitz ist zu allem Übel auch noch komplett voll, weil wir dadurch so spät hier aufgeschlagen sind und nun stehen wir außerhalb auf einem Parkplatz, um hoffentlich morgen ein Plätzchen zu ergattern.
Auf der Fahrt sind wir diverse Male über den Rhein gefahren und die Brücken sehen teils recht stylisch aus.
Der Stellplatz in Urmitz ist zu allem Übel auch noch komplett voll, weil wir dadurch so spät hier aufgeschlagen sind und nun stehen wir außerhalb auf einem Parkplatz, um hoffentlich morgen ein Plätzchen zu ergattern.
Auf der Fahrt sind wir diverse Male über den Rhein gefahren und die Brücken sehen teils recht stylisch aus.
Sonntag, 2. September 2018
Xanten Nordsee und Südsee
Der Tag begann mit einem wunderschönen Frühstück draußen in der Sonne. Danach wollten wir mit dem Rad um die beiden Seen radeln, aber vorher kamen noch zwei Womo-Neueinsteigerinnen bei uns vorbei (haben wir gestern kennengelernt), ob ich mal bei ihnen schauen könnte, warum die Trittstufe bei ihrem Leihwomo nicht mehr ausfährt. Ok, ich also hin und einmal auf den Schalter gedrückt und wie von Geisterhand fuhr sie aus (und natürlich auch wieder ein). Vorfüreffekt - ist ja klar... Ich denke die haben dort eine Thermosicherung verbaut, welche ausgelöst hat, als ihr Teppich sich dort gestern verklemmt hatte.
Unser Problem mit dem Warmwasser ist aber auch immer noch nicht gelöst! Ich habe schon das halbe Womo auseinander gebaut: nach kurzer Zeit kommt immer wieder Luft in die Warmwasserleitung. Das Rückschlagventil an der Pumpe ist ok, das Belüftungsventil an der Truma eigentlich auch, obwohl es für dieses Phänomen bekannt sein soll. Wir sind ein wenig ratlos...
Was soll's, wir sind also los mit den Velos. Heute fand hier ein Triatlon statt - dementsprechend waren hier auch einige Strecken gesperrt. Aufgehalten wir uns recht lange an einem Kletterpark, wo mehrere Familien ihre Höhenangst überwinden wollten (das wär bestimmt auch was für dich gewesen, Crishan, wie wär's ?). Es war schon interessant, wie die Kleinen unter Aufsicht der Großen den Parcour entlangbalacierten und die Großen keine Angst zeigen durften und noch dazu immer aufmunternde Worte finden mussten. Ulli wäre dort im Leben nicht raufgestiegen sagt sie.
Unser Problem mit dem Warmwasser ist aber auch immer noch nicht gelöst! Ich habe schon das halbe Womo auseinander gebaut: nach kurzer Zeit kommt immer wieder Luft in die Warmwasserleitung. Das Rückschlagventil an der Pumpe ist ok, das Belüftungsventil an der Truma eigentlich auch, obwohl es für dieses Phänomen bekannt sein soll. Wir sind ein wenig ratlos...
Was soll's, wir sind also los mit den Velos. Heute fand hier ein Triatlon statt - dementsprechend waren hier auch einige Strecken gesperrt. Aufgehalten wir uns recht lange an einem Kletterpark, wo mehrere Familien ihre Höhenangst überwinden wollten (das wär bestimmt auch was für dich gewesen, Crishan, wie wär's ?). Es war schon interessant, wie die Kleinen unter Aufsicht der Großen den Parcour entlangbalacierten und die Großen keine Angst zeigen durften und noch dazu immer aufmunternde Worte finden mussten. Ulli wäre dort im Leben nicht raufgestiegen sagt sie.
Samstag, 1. September 2018
Xanten
Heute war ein Schlemmertag..
auch für das Bienchen...
Danke Mama für den Zwetschgendatschi!
Und abends ins Petersilchen....upps???? Ich??? Petersilie???? Never ever!!!!
Für mich natürlich ohne ;)
Die Suppe hat sich am hübschesten herausgeputzt....oder?
...oder die Berber Tajine oder die Gemüselasagne für ToM ?
auch für das Bienchen...
Danke Mama für den Zwetschgendatschi!
Und abends ins Petersilchen....upps???? Ich??? Petersilie???? Never ever!!!!
Für mich natürlich ohne ;)
Die Suppe hat sich am hübschesten herausgeputzt....oder?
...oder die Berber Tajine oder die Gemüselasagne für ToM ?
Freitag, 31. August 2018
Bad Bentheim
Ulli hat mal wieder die Wetterkarte rauf und runter studiert (mittlerweile wohl ihre liebste App ;-) ) und die besten Aussichten scheinen im Westen von Deutschland zu sein. Also haben wir uns entschlossen, den Rhein rauf zu fahren. Mal sehen, wo es uns dann so hintreibt...
Start ist jedenfalls zunächst in Bad Bentheim unweit von Nordhorn an der hollänischen Grenze. Gelesen haben schon immer mal davon, als wir in Nordhorn waren - also warum nicht mal hierher.
Der Platz ist super gelegen, direkt am Schloßgarten am Fuße der Burg Bentheim und ist daher recht gut besucht. Hier angekommen, sind wir dann auch gleich in die Innenstadt um den Magen zu füllen und dann rauf zur Burg, welche recht sehenswert ist. Eintritt mit 5 Eur ist auch recht moderat.
Man wird hier auf einem Rundgang zunächst auf der Außenmauer lang geführt und dann auch gleich zum Turm, welchen man besteigen kann. Von hier hat man einen super Blick auf die umliegenden Wälder der Grafschaft Bentheim. Dann weiter in den Kerker und zu vielen weiteren hübschen Räumen, welche so in einer Burganlage zu finden sind.
Wetter: bedeckt, ca. 20 °C, trocken
Start ist jedenfalls zunächst in Bad Bentheim unweit von Nordhorn an der hollänischen Grenze. Gelesen haben schon immer mal davon, als wir in Nordhorn waren - also warum nicht mal hierher.
Der Platz ist super gelegen, direkt am Schloßgarten am Fuße der Burg Bentheim und ist daher recht gut besucht. Hier angekommen, sind wir dann auch gleich in die Innenstadt um den Magen zu füllen und dann rauf zur Burg, welche recht sehenswert ist. Eintritt mit 5 Eur ist auch recht moderat.
Man wird hier auf einem Rundgang zunächst auf der Außenmauer lang geführt und dann auch gleich zum Turm, welchen man besteigen kann. Von hier hat man einen super Blick auf die umliegenden Wälder der Grafschaft Bentheim. Dann weiter in den Kerker und zu vielen weiteren hübschen Räumen, welche so in einer Burganlage zu finden sind.
Wetter: bedeckt, ca. 20 °C, trocken
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| Papponaut reist mit.... |
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| 1x1 Rechenappart aus dem 19. Jahrhundert |
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