Freitag, 25. November 2016

Ft. Myers T+1 Happy Thanksgiving


So, nach einer ruhigen Nacht konnten wir mal wieder draußen Frühstücken, herrlich! Ein paar Squirrels (eine Art Eichhörnchen) ruschelten und quiekten zeitweise durch die Palmen und Bäume um uns herum, aber haben uns nix vom Tisch geklaut. (Was ja in Picknick-Arealen manchmal schon vorkommt).



Gegen 10 Uhr herum wollte unsere Hausbetreuung vor Ort erscheinen, um uns in alles (was auch immer) einzuweisen. Da wir eh für heute nichts geplant hatten, kamen wir endlich mal ein bißchen zum Lesen. Hmmm, nachdem die Dame einfach nicht auftauchte, ein anderes Pärchen wartete ebenfalls, war sich Tom sicher, daß sie es wegen Thanksgiving, dem irgendwie höchstangesehensten Feiertag in den USA, wohl einfach vergessen hat. Bzw. davon ausgeht, daß wir sie heute nicht erwarten. Mal sehen was sie morgen sagt!! Wenn sie denn kommt....
Um 2:30 p.m. wollten wir aber dann doch mal etwas spazieren gehen und machten uns auf ins sehr nahegelegene Fort Myers Historic Downtown.





...ein Blatt und der Gehweg ist voll...

Gespenstische Leere überall. Kein Geschäft offen, kein Restaurant, kein Cafe, kaum bis keine Leute auf der Straße, geschweige denn Autos. Irgendwie skuril nach dem gestrigen Tag. Wobei es in im Downtown hier immer etwas gemächlicher zugeht.
Wir sahen einige Objekte einer Kunstausstellung, die überall in der Stadt verteilt standen. Sogar mit Beschreibung in deutsch! Holla, wahrscheinlich, weil hier soviele Deutsche Häuser besitzen.









Unser Thanksgiving-Essen bestand nicht aus Truthahn, sondern aus einem schon gestern erstandenem und heute brutzelig aufbereiteten Barbeque-Hähnchen mit grünen Bohnen. Dieses ingesamt relativ "leichte" Essen mußte heute sein, denn gleich gibt es noch ...



...EIS !!!!!

Happy Thanksgiving !!

Donnerstag, 24. November 2016

Crystal River gen Ft. Myers

Um noch mal eben auf gestern Abend zurück zu kommen: Mahi Mahi ist eine Makrelenart, jedoch hat der Fisch die Größe in etwa von einem Delfin und ist äußerst schmackhaft. Und der Teller des Cesar Salates war nach oben hin gewölbt, also ein wenig geschummelt und trotzdem noch zu viel!
Nach dem wohl zunächst letzten Frühstück in einem Bestern Western Hotel für diesen Urlaub sind wir wieder rauf auf den Highway 98 mit heutigem Ziel Ft. Myers.

Crytal River am morgen...



Auf dem Weg dorthin haben wir so einige Abstecher gemacht z.B. nach Pine Island
und Homasassa.

Bewohner von Pine Island



Homasassa hat einen Wildlife Refuge State Park mit Parkeingang so ziemlich direkt am Highway, welches eher ungewöhnlich ist.


Da mußten wir natürlich schauen, was es dort zu sehen gibt und sind in den Eingang gegangen und schwupp saßen wir auch schon in einen Boot, welches uns zum eigentlichen Parkeingang gebracht hat. Vorbei an diesem anscheinend nicht sehr hungrigen Genossen, welcher sich gerade in der Sonne aalte, weiter an einem Nest, welches seit 26 Jahren immer wieder bewohnt wird und einigen Turtles, die sich vor Schreck schnell in Wasser gleiten ließen. Genauso wie die in der vordersten Reihe sitzende Frau, welche anscheinend auch vor Schreck ihr Handy ins Wasser gleiten ließ. Oder war es lediglich Paddeligkeit ? Jedenfalls war es weg und und der nette Bottsführer holte noch schnell seinen Cacher raus, aber da war nix mehr zu machen. Weg ist weg....





Turtle

Am eigentlich Parkeingang haben wir dann jedoch eine 180°C Wende gemacht, weil sich herausgestellt hatte, das es mehr einem Zoo glich als einem Naturpark, wie wir ihn kennen. Außerdem hatten wir schon mittlerweile ein Stunde verdaddelt und wir hatten ja noch einen längeren Weg zu unserer Villa Barra in Ft. Myers vor uns. Desweiteren war auch relativ viel Verkehr, weil die Amerikaner ja morgen Thanksgiving feiern. Also weiter....
Der Weg führte uns natürlich über die große und sehr imposante Sunshine Skyway Bridge, welche man immer wieder bewundern kann.





Kurz nachdem die Sonne so imposant untergegangen ist, sind wir in unserem Appartment angekommen, wo wir jetzt für eine Woche weilen werden.





Mittwoch, 23. November 2016

Cedar Key

Heute sind wir wieder weiter südlich am Golf von Mexico von Tallahassee über Cedar Key nach Crystal River gefahren. Hier erwarten uns wieder angenehmere Temperaturen, vor allem für die kommende Woche mit Tagestemperaturen um die 28°C - Nachts so um die 14°C. So wollen wir es !!
Wir haben einen längeren Zwischenstopp auf der Insel Cedar Key gemacht.



Auch hier hatten wir mal in der Vergangenheit ein Bed&Breakfast Hotel gesucht, jedoch sind die Preise hier recht üppig - daher hatten wir es wieder verworfen. Desweiteren wollten wir uns die Insel sowieso mal ansehen, ob sie für einen längeren Aufenthalt geeignet wäre. Und hoffentlich sind die Sturmschäden von Hermine nicht ganz so arg ausgefallen. Und man kann sagen: Nein, sind sie nicht, obwohl Hermine hier mit voller Wucht durchgefegt sein soll. Außer ein Haus, welches direkt in vorderste Front steht, das wohl nicht mehr zu retten ist, hielten sich die Schäden so wir sehen konnten in Grenzen.


Zunächst hatten wir uns einen kleinen Imbiss am Strand gegönnt (war noch von gestern aus dem Publix über) und dann sind wir noch ein bißchen am Pier lang gelaufen, an dem sich ein paar Geschäfte und Restaurants befinden. Und immer wieder kann man die süßen Pelikane beobachten, bei dem man schnell die Zeit vergessen kann.








Da wir noch ein bißchen mehr von der Insel sehen wollten, haben wir uns typisch amerikanisch ins Auto gesetzt und sind über die Insel gecruist, vorbei an vielen schönen, aber auch schrecklichen Häusern (hier wohnt halt arm und reich direkt nebeneinander, wie man es immer wieder in America beobachten kann). Weiter am Wasserturm entlang, an schönen (verbrannten) Bäumen und auch der Friedhof wollte gesehen werden.






18. Jahrhundert

Übernachten werden wir in Crystal River, welches sehr bekannt ist für viele Manatees, die man sehen kann bzw. sogar mit ihnen schwimmen kann. Da der kleine Imbiss am Mittag nicht reichte, sind wir hier ins benachbarte Restaurant (uiihhh, wir brauchten mal nicht zu fahren) und es kam für mich das erste Mal in diesem Urlaub Mahi Mahi auf den Tisch - der ist soooo lecker. Und Ulli hat sich eine Cesar Salad mit Mahi Mahi gegönnt, welcher sich wirklich Cesar Salad nennen darf (ganz im Gegensatz zu der Krücke in Wien...) und geschafft hat sie ihn nicht....


Dienstag, 22. November 2016

Natur pur - St. Marks Wildlife National Refuge und Canopy Roads

Die Nacht hier in Tallahassee war ungewöhnlich kalt (ca. 1°C morgens) und eigentlich wollten wir ja heute eine Bike Tour machen auf einer stillgelegten Bahnstrecke zwischen der Hauptstadt und St. Marks. Hier geht es ja recht zügig rauf mit den Temperaturen, daher haben wir den Morgen zunächst noch dafür genutzt über mehrere Straßen zu cruisen, welche als sogenannte ¨Canopy Roads¨ ausgeschildert sind und fast sternförmig von Tallahassee weg gehen. Die ¨richtige¨ Road, wie wir sie in einem Prospekt gesehen haben, kam uns aber noch nicht vor die Linse, obwohl die vier, welche wir befahren haben auch nicht schlecht aussahen.




Da es aber mittlerweile schon wieder etwa 12 Uhr war, war es an der Zeit zur Bikeroute zu fahren, um dort Fahrräder auszuleihen. Als wir dort angekommen waren, haben jedoch keinen Fahrradverleih entdecken können. Darauf hin fragte ich einen netten Mann, welcher irgendwie durch seine Kleidung offiziell aussah, ob man hier irgendwo Fahrräder ausleihen könnte. Nix da, Pustekuchen, auf der ganzen Strecke von 17 Meilen gibt es hier keinen Fahrradverleih. Was ist das denn bitte schön ?? Da werben sie überall u.a. in Reiseführern mit dieser Route und dann sowas. Dann eben nicht !!!
Da wir nun schon fast hier unten waren in St. Marks, sind wir in den Park gefahren, wo am Ende der wohl meist fotografierte Leuchtturm Floridas steht. Wie man das zählt, frage ich mich dabei immer...
Der Park selber ist wunderschön anzusehen. Die Straße vom Vistor Center bis zum Leuchtturm ist etwa 7 Meilen lang und rechts und links gibt es mehrere Pools, in den viele Vögel und wie soll es auch anders sein, Alligatoren zu finden sind.


Eingedrungendes Seewasser von einem Hurricane hat so einige Bäume hier verenden lassen



Eagle - Nest








Nach dem Park Besuch haben wir uns noch mal auf gemacht um ¨DIE CANOPY ROAD¨ zu finden, welche traumhaft aussehen soll. Und was soll ich sagen, wir haben sie gefunden. Millers Landing heißt sie und sieht auf den Bildern schon unsagbar schön aus, aber in echt ? Unbeschreiblich... oder ¨so amazing¨ wie der Amerikaner so schön sagt.