Montag, 21. November 2016

Wakulla Springs State Park und Tallahasse Downtown

Bei unserem Roadtrip durch den Panhandle Floridas muss natürlich auch die Hauptstadt besucht werden. Es ist Tallahasse und nicht Miami, wie man denken könnte.
Auf unserem Weg dorthin sind wir wieder die 98 langgefahren, mit einem kleinen Abstecher zum Aligator Point. Wir haben dann festgestellt, dass nur der Ort so heisst und es dort nix Besonderes zu sehen gibt. Außer vielleicht die kaputte, teils gesperrte Straße, wahrscheinlich vom letzten Hurrikane.

Highway 98




Dann haben wir unser eigentliches Zwischenziel für heute erreicht, den Wakulla Springs State Park. In diesem Park befindet sich eine der tiefsten und ergiebigsten Süßwasserquellen der Welt. Täglich sprudeln hier 4,5 Mrd Liter Wasser an die Oberfläche !!!
Man könnte dort auch schwimmen, und wenn man Glück hat, trifft man dabei auf ein paar Manatees.




Geschwommen sind wir nicht, obwohl das Wasser mal wieder wärmer war, als die Lufttemperatur...heute war es ziemlich kühl..aaaaber sonnig...
Dafür haben wir die angebotene Bootstour mitgemacht. Neben den obligaten Aligatoren und Vögeln, konnten wir die traumhafte Kulisse genießen.
(Hier wurde vor X-Jahren der Tarzan Film mit Johnny Weissmüller gedreht)








Nach ein paar Stunden Aufenthalt fuhren wir dann weiter ins nahegelegene Tallahasse. Bei einem kleinen Rundgang durchs Regierungsviertel entdeckten wir noch dieses Denkmal für alle im Dienst getöteten Polizisten. "Officer Down"
Zuerst haben wir uns gewundert, daß das Denkmal noch einmal in klein auf einer Platte stand. Doch dann ging uns ein Licht auf, als wir die Blindenschrift entdeckten. Normalerweise ist es ganz nett wenn etwas in Braille-Schrift geschrieben steht, aber hier war es noch verbessert worden, denn das Denkmal kann auch ertastet werden. Gute Idee !






Sonntag, 20. November 2016

Panhandle von Fort Walton Beach bis Apalachicola

Heute ging es weiter auf dem Highway 98 gen East und man kommt nur langsam voran, weil hier ein schöner Strand den nächsten toppt.


Der Sand ist tatsächlich wie Puderzucker und schneeweiß - man könnte tatsächlich auf dem Bild meinen, es wäre Schnee. Während ich das hier schreibe und mir auf den Kopf fasse, merke ich immer noch den Sand in den Haaren - muss gleich erst mal duschen. Ulli ist schon fertig und übernimmt hier gleich....
Selbstverständlich haben wir schnell den Highway verlassen und fahren auf einer der vielen Nebenstraßen parallel zum Golf von Mexiko. Dort kommen wir in einen Ort mit dem ungewöhnlichen Namen "Water Color" rein, welchen wir uns natürlich genauer ansehen wollen. Aber erstmal zum Restroom - das geht hier ja so easy - man kann ins Restaurant oder Hotel gehen und schon darf man passieren. Da könnten wir uns in Good Old Germany echt ne Schnitte von abschneiden !
Dieser Ort ist auf dem Reißbrett entstanden - genauso wie der kommende -  und wirkt irgendwie fremd und dennoch sehr ansprechend, weil hier alles so geordnet und sauber ist. Aber hier kann man auch gut Geld anlegen, um ein Häuschen zu bewohnen. Kleiner als 6 stellig geht kaum etwas.






Der nächste Ort ist Seaside, welcher wohl geläufiger ist. Hier haben wir schon mal zu Hause nach einem Bed&Breakfast gesucht - haben es dann aber wieder verworfen, weil ein wenig zu  "expensive". Jetzt wissen wir warum, aber wohnen würden wir hier schon gerne mal wollen. So, Ulli ist sandfrei und ich werfe mal die Tastatur rüber...
Tja die Häuser sind echt toll anzusehen, alle so gepflegt und farbenfroh, gemütliche Veranden und  hübsche Gärten. Wir sind ein bißchen durch die Straßen gekrochen...erlaubte Höchstgeschwindigkeit : 10 Meilen pro Stunde...und der Securtity Mann winkte uns freundlich zu. Hätten ja auch Eigentümer sein können, grins.
Irgendwie meine ich mal gelesen zu haben, daß hier der Film "Die Truman Show" gedreht wurde...oder war das in Celebration bei Orlando? Hmmm, das ist mal die Frage!
Wir sind in Seaside natürlich auch ein wenig länger herumgelaufen. Auf dem zentralen Platz hinter dem Postoffice befindet sich eine Bühne, auf der gerade eine Balletschule geprobt hat. Es hingen auch schon die Kostüme da, also war die Aufführung wohl für heute noch geplant. Sie hatten schon einige Zuschauer. Um den Platz herum waren Stände aufgebaut mit allerlei leckeren Sachen zum Essen...u.a. gab es ein Baguette für 5 ! $....das kostet in France so ca.1 bis 1,50€...













Nachdem wir uns mit einem warmen Käsetoast aus diesen schicken Airstreamwagen gestärkt hatten, fuhren wir wieder ein Stück weiter, zum Santa Clara Beach, um dort ein wenig Siesta zu halten. Der Himmel hatte sich inzwischen aufgeklärt und die Sonne schien wunderbar auf uns herunter...wenn der Wind nicht so stürmisch gewesen wäre...man hätte es nicht lange ausgehalten, obwohl die Temperaturen mal wieder derzeit "ungewöhnlich kühl" sind, wie uns gestern Abend jemand erzählte. Hmmm, muss ja wohl nicht sein!


Nach der Zeitumstellung von Central Time auf Eastern Time haben wir noch bei einem Kaffee den Sonnenuntergang genossen, bis wir hier in Apalachicola ins BW eingecheckt haben.




Gutes Nächtle allerseits, bzw. Guten Morgen!

Samstag, 19. November 2016

Welcome to the Sunshine State

Er hat uns wieder !




Nach dem wir heute New Orleans verlassen haben, sind wir wieder retoure von Louisiana durch Mississippi und Alabama nach Florida gefahren und sind auf den westlichsten Teil gestoßen, den Panhandle, welchen wir ja bisher noch gar nicht erkundet haben. Und wir sind immer noch eine Stunde zurück als der meiste Teil Floridas, d.h. Florida selbst hat zwei Zeitzonen, welches uns eigentlich nie wirklich bewußt war. Jetzt wissen wir es...

Mobile Downtown in Alabama haben wir eher links liegen gelassen, obwohl es schön anzusehen sein soll. Aber alles kann man sich nicht angucken - dafür ist die Zeit dann doch zu knapp. In Mobile selbst mussten wir durch diesen (merkwürdigen) Tunnel fahren. Man hatte das Gefühl, dass es hier heller ist als draußen und und er sich extrem verengt (wahrscheinlich durch die längs verlaufenen Fliesen).

PC bitte um 5°nach rechts drehen, dann passt es



Im Reiseführer hatten wir von einem spektakulären Klippenweg mit Holzstegen in Florida bei Pensacola gelesen. Also nix wie hin und ein wenig die Füße vertreten. War nicht so einfach zu finden den Bay Bluffs Park und daher sind wir zunächst in die entgegengesetzte Richtung gefahren. Aber auf solchen Wegen findet man meist witzige oder skurile Sachen, wie dieses Haus hier. Wir sind immer noch baff, wenn wir die Bilder sehen....






Der Wanderweg war wirklich eher nur zum Füße vertreten, wir sind von 5-7km ausgegangen, es waren wohl eher nur 700 m auf diesen Holzstegen. Und Klippen ? Naja, wenn man bedenkt das Florida eher platt ist, dann ist eine Höhe von ca. 10m vieleicht schon tatsächlich so etwas wie Klippen...lach....



...merkwürdig...Bahnschienen am Strand

Reiseziel war heute Fort Walton Beach, wo der Strand nur aus Puderzucker bestehen soll. Aber zunächst erstmal einchecken im BW, welches wir vorgebucht hatten. Scheinbar lohnt es sich vorzubuchen, da wir gleich ein Upgrade for free bekommen haben. Gebucht hatten wir nämlich ein Non Ocean View Room. Aber das ist nun draus geworden...unsere Zimmer und Lobbys werden immer farbenfroher.




Da es hier bereits um 5:30 p.m. dunkel wird, sind wir noch mal eben schnell runter durch die Lobby und ab zum Strand. Er ist tatsächlich sehr pudrig (so wie auf Sanibel) und das Wasser super angenehm warm. Vlt. bleiben wir noch eine Nacht, bei der Aussicht...mal sehen wie sich das Wetter entwickelt.