Heute sollte wohl
einer der heißesten Tage unseres Aufenthaltes werden. Ein guter
Grund um nach Sanibel und Captiva Islands zu fahren und dort zu
picknicken. Dort waren wir zwar schon öfters mal ein paar Stunden
(in den anderen Urlauben), aber noch nie haben wir uns ein Bike dort
gemietet. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass wir heute über
30 Meilen fahren würden... Ich habe mir eine ältere verrostete
Gurke ausgesucht, deren Lenker mich an mein altes Fahrrad von früher
erinnert hat. Sehr weit ausladend und (Achtung ein
Anja-Ulli-Insider!!) mit dem man sich herrlich beim Nachbarn in den
Klamotten verhakeln kann...ToM hatte natürlich ein besseres Bike
erwischt, aber dafür durfte er meine abgelaufene Kette während der
Tour wieder auflegen, hihi. Schmutzige Finger bekam er aber trotzdem
nicht, denn an der Kette war kein Tropfen Öl mehr dran. Dann ging es
los auf den Ding Darling Wildlife Refuge, von dem ToM dachte, daß er
nur für Biker und Hiker (Wanderer) wäre.
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Er fand es schrecklich,
daß dort jede Menge Autos lang fuhren und wir deswegen wohl auch
nur Wasservögel zu Gesicht bekamen.
Noch immer KEIN Alligator. Er
hätte mich fragen sollen, ich wusste es.Das mit den Autos meine ich.
Die Sonne brannte unbarmherzig auf uns nieder, es war mittlerweile
gegen Mittag und der Trail war nicht so der Knaller. Wahrscheinlich
haben sich die Alligatoren auch gedacht, die spinnen , die Touris,
ich bewege mich doch nicht aus dem frischen Wasser raus und brate in
der Sonne...
Nun denn , nach
dem Trail sind wir auf wirklich fahrradfreundlichen Wegen bis nach
Captiva Island bis zur Spitze geradelt. Um zu picknicken. Möglichst
am Strand, möglichst im Schatten. Nein, Schatten musste sein!! Tja,
es war aber keiner da und der Sonnenschirm aus dem Apartment war im
Auto. Man stelle sich vor: wir haben keine einzige Bank oder Treppe
oder sonstige Sitzmöglichkeit gefunden, um zu picknicken, im
Schatten!! Am Strand war es zuuu heiß! Kann man sich kaum
vorstellen, oder? Wir also wieder zurück Richtung Sanibel, vorbei an
niedlichen Briefkästen, merkwürdigen Damen und mit knurrendem Magen.
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Mittlerweile war
es schon halb drei und so beschlossen wir, doch irgendwo einzukehren
und ein Sandwich zu verspeisen. Kommen die Bagels eben wieder mit
nach „Hause“: Danach war die Stimmung wieder deutlich besser und
wir radelten weiter. Mittlerweile war es am Strand auch ohne Schirm
auszuhalten und ToM konnte endlich mal schwimmen gehen, ich nicht,
war mir zu kompliziert mit umziehen und so.(jaja um Ausreden nicht
verlegen).
Als ich so am Strand lag und knapp vor dem Sonnenuntergang den Mond sah, dachte
ich nur: Mist schon wieder ein Tag dahin, seufz.